Worte
Worte werden gelesen, Worte werden gehört, Worte wirken am Wesen,
weil der Geist die Seele beschwört (Wilhelm Schäfer)
31. Oktober 2000
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In der Not allein bewährt sich der Adel großer Seelen (Schiller, Túrandot)
Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise, Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weise (Friedrich Rückert, Weisheit der Brahmanen)
Wenn ein Affe hineinschaut (in den Spiegel), kann kein Apostel heraussehen (Georg Christoph Lichtenberg, Schriften)
Der Starke ist am Mächtigsten allein (Schiller, Wilhelm Tell)
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen (Schiller, Wilhelm Tell)
Der Anker des Herzens findet tieferen Grund als der des Kopfes (Sprichwort)
Den Kranken ärgert die Fliege an der Wand (Altes Sprichwort)
Audiatur et altera pars (auch die andere Partei werde gehört) (Seneca, Medea)
Weil Du die Augen offen hast, glaubst Du, Du siehst (Goethe, Egmont)
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Befehle nicht, wo Dir die Macht gebricht (Sophpkles)
Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen (Hermann Hesse, Demian)
Ich habe nichts zu bieten als Blut, Schweiß und Tränen (W.Churchill bei seinem Amtsantritt 1940 vor dem House of Parliament)
Keiner ist so blind als der, der nicht sehen will (frz. Sprichwort)
Unter den Blinden ist der einäugige König (Sprichwort)
Wenn ein Mann etwas ganz Blödsinniges tut, dann immer aus den edelsten Motiven (Oscar Wilde)
Von tausend Blüten des Frühlings reift kaum eine zur herbstlichen Frucht, und von tausend Umarmungen der Liebe reift kaum eines zur innigen, beruhigenden Freundschaft (Heinrich Pestalozzi)
Auch die Bretter, die mancher vorm Kopf trägt, können die Welt bedeuten (Werner Finck)
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Glatte Worte und lächelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter (Konfuzius)
Ein ausgeglichener Charakter entstand selten auf ausgeglichenen Wegen (Lebensweisheit)
Compesce Mentem (Beherrsche Deinen Zorn) (Horaz, Oden)
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Der Dank ist für kleine Seelen eine Last, für edle Herzen ein Bedürfnis (Lichtenberg)
Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel (Bertrand Russel)
Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden, die Klugheit steht zurück, um zu sehen (Carmen Sylva)
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Ein edler Mensch zieht edle Menschen an - und weiß sie festzuhalten (Goethe, Torquato Tasso)
Egoismus, Faulheit und Eitelkeit sind die einzigen Triebfedern im Menschen, auf die man sich stets und unbedingt verlassen kann (Dr. Hans Gross, Kriminalpsychologe)
Ehret die Frauen, sie flechten und weben, himmlische Rosen ins irdische Leben (F. Schiller, Gedichte)
Wenn der Ehrgeiz als Zwerg zur Welt kommt, so nennt man ihn Eitelkeit (Lebensweisheit)
Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet, verschließt es der Ruhe (Aus dem Chinesischen)
Das eigentliche Wesen des Ehrgeizes ist nur der Schatten eines Traumes (Shakespeare, Hamlet)
Einsamkeit ist das Los aller hervorragenden Geister(Arthur Schopenhauer)
Wer auf sein Elend tritt, steht höher (Friedrich Hölderlin)
Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn Du mit einer recht großen Freude zu gleichgültigen Menschen kommst(Christian Morgenstern)
Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, das verstünden sie auch (Goethe)
Erfahrung ist eine strenge Lehrerin. Sie stellt erst die Prüfungsaufgaben und beginnt dann mit dem Unterricht
Die Erfahrungen leuchten dem Menschen, wie die Sterne, erst am Abend
Was Du erhältst, nimm ohne Stolz an, was Du verlierst, gib ohne Trauer auf (Marc Aurel)
Die Erinnerungen verschönen das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich Honoré de Balzac)
Wer recht erkennen will, muß vorher in richtiger Weise gezweifelt haben (Aristoteles, Metaphysik)
Eine ernste Sache ist ein wahre Freude (Seneca, Briefe)
Wenn dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis und bricht sich ein Bein (Altes Sprichwort)
Wer sich zum Esel macht, dem will jeder Säcke auflegen (Sprichwort)
Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor (Sprichwort)
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Etwas ist faul im Staate Dänemark (Shakespeare, Hamlet)
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen (G. C. Lichtenberg)
Nur mit den Augen der anderen kann man seine Fehler gut sehen (Chinesisches Sprichwort)
Durch jeden Schlag nach einem schwächeren Feind entehrt man sich (Friedrich der Große)
Oft ist der Mensch sein größter Feind (Arthur Schopenhauer)
Dem fliehenden Feinde baue goldene Brücken (Sprichwort)
Sei reizend zu Deinen Feinden, nichts ärgert sie mehr (Carl Orff)
Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; Ein Werdender wird immer dankbar sein (Gothe, Faust)
Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen (Sprichwort)
Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang (Friedrich Hebbel)
Wer mit den Hunden zu Bett geht, steht mit den Flöhen auf (dt. Sprichwort)
Fluchen läutet dem Teufel zur Messe (Altes Sprichwort)
Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde (Sprichwort)
Was man die Folgen des Alters nennt, sind nur zu oft die Folgen der Jugend (Lebensweisheit)
Fortiter in re, suaviter in mode (Stark in der Tat, milde in der Art) (Jeuitenregel)
Es heißt nicht sterben, lebt man in den Herzen der Menschen fort, die man verlassen muß (Samuel Smiles)
Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit (Henry Thomas Buckle, Geschichte der Zivilisation)
Die Frau verliert in der Liebe zu einem ausgezeichneten Manne das Bewußtsein ihres eigenen Wertes; der Mann kommt erst recht zum Bewußtsein des seinen durch die Liebe einer edlen Frau (Marie von Ebned-Eschenbach, Aphorismen)
Die Frau kann mit der Schürze mehr aus dem Hause tragen, als der Mann mit dem Erntewagen einfährt (Altes Sprichwort)
Eine Frau ist nicht immer glücklich mit dem, den sie liebt, aber sie ist immer unglücklich mit dem, den sie nicht liebt (Claude Tillier)
Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde - alle dummen Männer (Marie von Ebned-Eschenbach)
Vertrau der Frau ein Wort - aber schneid ihr die Zunge ab (jüdisches Sprichwort)
Wenn Du eine Frau nimmst und wenn Du ein Pferd kaufst, so schließ Deine Augen und befiehl Dich Gott (italienisches Sprichwort)
Wenn Dich eine Frau haßt, so hat sie Dich geliebt, liebt Dich, oder wird Dich lieben (Altes Sprichwort)
Frauen sind das Paradies der Augen, das Fegefeuer des Beutels und die Hölle der Seele (Spanisches Sprichwort)
Schöne Frauen haben seit undenklichen Zeiten das Vorrecht, dumm sein zu dürfen. (Ida Gräfin zu Hahn-Hahn)
Die Frauen gehen in der Liebe weiter als die meisten Männer; aber die Männer sind größer in der Freundschaft (Labruyere)
Die Frauen mißtrauen den Männern im allgemeinen zu sehr und im besonderen zu wenig (Gustave Flaubert)
Schöne Tage soll man abends loben und schöne Frauen morgens (Alter Spruch)
Verheiratete Frauen, wenn sie sich auch untereinander nicht lieben, stehen doch stillschweigend miteinander, besonders gegen junge Mädchen, im Bündnis (Goethe)
Nur wer die Liebe kennt, der kennt die Frauen (Leopold Schefer, Laienbrevier)
Die liebenswürdigste der Frauen wird immer auch die schönste sein (August von Kotzebue)
Es gibt zweierlei Frauen in der Welt: solche die ein Herz haben, und diese lieben Einen; dann solche, die kein Herz haben, und diese lieben Hunderte (Jos. Baron von Eötwös)
Nichtssagende Frauen reden am meisten (Sprichwort)
Unter den unverstandenen Frauen gibt es viele, die sich gewaltig schämen müßten, wenn sie verstanden würden (Lebensweisheit)
Es gibt gewisse Dinge, wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht, als hundert Augen der Mannsperson (Lessing, der Freigeist)
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein (J. W. Goethe)
Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten (Lessing, Nathan der Weise)
Niemand ist frei, der nicht über sich selber Herr ist (Matthias Claudius)
Ein Reicher ohne Freigiebigkeit ist wie ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt (Christoph Friedrich Wilhelm Jacobs, Ährenlese)
Der Unterschied zwischen Freiheit und Freiheiten ist so groß wie zwischen Gott und Göttern (Ludwig Börne, Fragmente und Aphorismen)
Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt (Friedrich von Schiller)
Aus fremdem Leder ist leicht Riemen schneiden (Sprichwort)
Wo nur eine Träne der Freude liegt, liegen tausend Tränen der Verzweiflung daneben(Friedrich von Schiller)
Auf Freund im Unglück rechne nie (Euripides)
Wer jedes Freund sein will, ist niemandens Freund (Gottlieb Konrad Pfeffel)
Wer Dir als Freund nichts nützen kann, kann allemal als Feind Dir schaden (Chr. Fürchtegott Gellert)
Einen kritischen Freund an der Seite kommt man immer schneller vom Fleck (Goethe)
Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe, einer zu sein (Alphonse Karr, philosophische Ansätze)
Was man durch einen gleichgesinnten Freund erfährt ist nahezu, als wenn man es selbst erfahren hätte (Goethe)
Ein gewesener Freund, schlimmer als ein Feind (Russisches Sprichwort)
Der sichere Freund wird später erkannt (Cicero)
Es gehen viele Freunde in ein kleines Haus (Sprichwort)
Es gibt wenig aufrichtige Freunde - die Nachfrage ist auch gering (Marie von Ebner-Eschenbach)
In der Not pflegt die Taubheit epidemisch unter "Freunden" einzureißen (August von Kotzebue)
Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit (August von Kotzebue)
Freundschaft ist nicht nur ein köstlicher Genuß sondern auch eine dauernde Aufgabe (Ernst Zacharias)
Die Freundschaft, die der Wein gemacht, wirkt wie der Wein, nur eine Nacht (Friedrich von Logau)
Wenn die Armmut durch die Türe kommt geschlichen, stürzt auch schon die falsche Freundschaft aus dem Fenster sich hinaus (Wilhelm Müller, Gedichte)
Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armmut, Armmut macht Demut, Demut macht wieder Frieden (Geiler von Keyserberg)
Nur das fröhliche Herz allein ist fähig, Wohlgefallen an dem Guten zu empfinden (Immanuel Kant)
Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, daß er grünen werde (Finnisches Sprichwort)
Der Fuchs grüßt den Zaun um des Gartens willen (Altes Sprichwort)
Wir hassen bald, was oft uns Furcht erregt (Shakespeare, Antonius und Kleopatra)
Der Fürst, der einen Weisen nährt und ihn nicht fragt, ist wie ein Krüppel, der kein Bein, aber ein Reitpferd hat (Wilhelm Müller , Gedichte)
Wenn der Fürst seinen Untertanen einen Apfel nimmt, so nehmen seine Diener den ganzen Baum (Sprichwort)
Wohl gibt es Fürsten, die nach Wahrheit dürsten, doch wenigen ward ein so gesunder Magen, sie zu vertragen (Friedrich von Bodenstedt)
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
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